Luftkurort für Weidevieh

Rinder, Schafe, Pferde – sie alle verlassen im Frühsommer ihre Ställe und Weiden und ziehen hinauf auf die Bergweiden zu einer „tierischen Sommerfrische“.

Gut Ding braucht Weide! Das wissen auch die hiesigen Bauern. Deshalb treiben sie ihr Vieh jeden Sommer bergwärts, weil die Luft und die Bewegung in den Bergen, aber auch die Futterpflanzen die Gesundheit der Tiere fördern. Natürlich verbessert sich dadurch auch das Aroma und die Qualität von Fleisch und Milchprodukten.

Die so genannte „Alpungsperiode“ dauert abhängig von der Witterung zwischen neunzig und hundert Tagen, reicht also normalerweise vom „Veitstag“ dem 15. Juni, bis zum 15. September. In dieser Zeit könnt Ihr bei Euren Wanderungen in den Nockbergen immer wieder weidenden Rindern, Schafen oder Pferden begegnen.

Liegen die Weiden unterhalb der Baumgrenze, dann kann man davon ausgehen, dass sie durch Rodung entstanden sind, befinden sie sich oberhalb der Baumgrenze, dann handelt es sich um natürliche, alpine Rasengesellschaften. Ähnlich wie die Bergwiesen findet man auch auf ihnen wertvolle, seltene Kräuter.

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