Zwischen Zirben und Lärchen

Blickt Euch ruhig um! Hier, am Beginn des Barbara Weges, empfangen Euch Zirbe und Lärche. Beide Bäume sind charakteristisch für diese Region – knapp unterhalb der Baumgrenze gedeihen sie prächtig und entlang des Weges sind sie meist gemeinsam anzutreffen.

Die Zirbe prägt nicht nur seit Urzeiten das Erscheinungsbild der Turrach, sie hat auch Einzug in die hiesigen Bauernstuben gehalten: Noch heute wird das lebhaft gezeichnete Holz der Zirbe bevorzugt als Möbelholz im Innenausbau verwendet. So soll der Schlaf in einem Zirbenbett besonders erholsam, ja geradezu himmlisch sein… Und wer sich in den Kapellen und Kirchlein der Region umsieht, wird auf viele kunstvolle Schnitzereien aus Zirbenholz stoßen.

Auch die Lärche ist heroben auf der Turrach überall anzutreffen: Bei den urigen Berghütten und alten Gehöften schaut auf die Dächer! Das überaus witterungsbeständige und langlebige Holz der Lärche gilt nämlich als bestes Schindelholz. Übrigens: Wusstet Ihr, dass Lärchen-Schindeln immer entlang ihrer Maserung gehackt werden und nicht gesägt? So sind sie noch widerstandsfähiger!

Lärchwiesen – verzauberte Kleinode! Manchmal finden sich auf einer Wiese mehrere Lärchen, die nicht dicht gedrängt beieinander stehen, sondern eher im lockeren Verbund wachsen. Wandert man über so eine Lärchwiese, erlebt man ein einzigartiges Lichtspiel: die Halbsonne! Stimmungsvoll brechen sich die Sonnenstrahlen im Geäst der Bäume…

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