Zauber im Zirbenwald

Zauber im Zirbenwald

Die majestätische Zirbe und ihr Hofstaat

Zirbenwälder sind selten, vor allem aber in den Nockbergen beheimatet. Die Power-Bäume werden über 1.000 Jahre alt, sie kämpfen sich durch den schweren gebirgigen Alltag und widerstehen dem Wechsel der Zeiten. Die Melodien besonderer Vogelarten, mit denen sie in enger Abhängigkeit leben, schweben wie eine Klangwolke über das begnadete Areal.

Klangwolke

Der Birkenzeisig, ein kleiner Finkenvogel, nistet gesellig, ernährt sich von Baumsamen, Kräutern und Gräsern. Der Tannenhäher, wichtigster Samenverbreiter der Zirbe, legt weit verstreute Samenlager an, transportiert im Kehlsack bis zu 70 Zirbennüsschen. Die Heckenbraunelle schwingt sich bis zum Latschengebüsch der Krummholzzone empor, nicht selten lebt ein Männchen mit mehreren Weibchen zusammen. Die Ringdrossel liebt besonders Heidelbeeren, verachtet auch Würmer, Schnecken und Insekten nicht. Die Klappergrasmücke ist meist in dichter Vegetation verborgen und fällt durch ein monoton schleppendes Klappern (Gesang) auf. Die Weidenmeise brütet in morschen Stämmen oder Baumstrünken, das Weibchen meißelt sich die Höhle für die Brut selbst.

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